Entwicklung Engineering

Entwicklung

Die Kurzlebigkeit von Anforderungen stellt besonders kleinere Unternehmen vor organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen. Der ständige Wandel von Wünschen und Ansprüchen an ein Projekt oder Produkt noch während seiner Entwicklungsphase gehört inzwischen häufig zum Alltag eines IT Unternehmen in der Softwareentwicklung.

Um Kunden und Qualitätsansprüchen ohne einen zu hohen Kostensprung gerecht werden zu können, muss eine Anpassung in der Vorgehensweise der Projektumsetzung stattfinden.

Für ein strukturiertes Requirements Engineering ist ein geordneter Prozess unabdingbar, um effizient und effektiv Produkte oder Dienstleistungen anbieten zu können – ins Besondere auf einem globalen Markt, in dem Time-to-Market und Stakeholders kritische Erfolgsfaktoren darstellen.

Fehlerhafte Kommunikation bereits zu Beginn eines Auftrages ziehen meist erst im späteren Prozess folgende Konsequenzen mit sich, die dann zu hohen Kosten für den Dienstleister führen, die nicht wirtschaftlich kompensiert werden können.

Die sogenannte „10er Regel der Fehlerkosten“ sagt aus, dass die Kosten der Fehlervermeidung oder deren Behebung in jeder Phase um den Faktor zehn steigen. Die Kosten für Fehler, die nicht in zum Zeitpunkt der Planung, sondern erst in den späteren Phasen wie Konzeption oder Umsetzung erkannt und behoben werden, liegen damit exponentiell höher. Eine IT-Projekt kann nur dann erfolgreich sein, wenn neben der IT-Entwicklungsleistung und damit die geplanten Ressourcen in einem für sie definiertem Zeitraum in der vereinbarten Qualität, sowie die IT-Produktionskosten und damit die nachgelagerten Folgekosten berücksichtigt. Besonders kritisch ist die Beachtung der Produktionskosten bereits zum Planungszeitraum deswegen, da hier das höchste Maß an Kostenverursachung besteht, während die Kostenentstehung und damit das Sichtbarwerden der damit verbundenen Kosten erst im Nachgang erkennbar werden.